Geschichte

 

Der Musikverein St. Thomas/Waizenkirchen wurde im März 2016 gegründet und ist somit der jüngste Musikverein in ganz Österreich.
Derzeit umfasst er 34 Mitglieder mit einem Altersdurchschnitt von 26 Jahren.

 

 

Die Idee, in St. Thomas einen Musikverein zu gründen, gab es schon Anfang der 90er Jahre. Trotz großer Bemühungen hatte es damals noch nicht funktioniert.

Die kirchlichen Feste und Feierlichkeiten der örtlichen Vereine umrahmten jahrelang die umliegenden Kapellen, wofür die Bevölkerung sehr dankbar war.

Bei der Erstkommunion 2012 kam es zu einer Terminkollision, aufgrund derer nur eine kleine Bläsergruppe spielen konnte, welche August Lindinger zusammenstellte. Er war es auch, der schon länger beobachtete, dass in St. Thomas einige Musikerinnen und Musiker zugezogen sind beziehungsweise viele junge Thomingerinnen und Thominger ein Instrument lernten.

Im Jänner 2013 kam es zu einer zufälligen Begegnung mit Romana Huemer, welche ebenfalls nach St. Thomas gezogen ist und schon jahrelang das Jugendorchester Greenhorns der Musikvereine Waizenkirchen und Prambachkirchen dirigierte. Gust erzählte ihr von seiner Idee, eine „eigene Musi“ für die Feste in St. Thomas aufbauen zu wollen und fragte sie, ob sie diese musikalisch leiten möchte. An eine Vereinsgründung hatte er dabei noch nicht gedacht.


Die beiden machten eine Interessenserhebung in der Thominger Gemeindezeitung. Es meldeten sich 17 Leute, von denen einige bei einem Verein in der Umgebung spielten, andere irgendwann einmal ein Instrument lernten, jedoch nie einem Musikverein beitraten. Die Besetzung war glücklicherweise sehr ausgewogen. Bald darauf fand die erste Probe im Pfarrheim statt. Der erste „Auftritt“ war die Gestaltung der Messe zum Thominger Pfarrfest am 15.August 2013, auch wurde hierfür der erste Marsch einstudiert

Im Laufe der Zeit wuchs die Anzahl der Mitglieder. Neben jungen Leuten, die ein Instrument lernten und neu zugezogenen, gab es auch Aushilfsmusiker, welche sich dazu entschieden, dabei zu bleiben.

Die Erstkommunion wurde 2014 das erste Mal von der ortsansässigen Musik umrahmt. Die Thominger Bevölkerung applaudierte, weil sie so eine Freude hatte, dass St. Thomas eine eigene „Musi“ hat.

Im August 2014 spielten wir den ersten Frühschoppen. Das Programm: Fünf Märsche und drei Polkas – drei bis vier Mal hintereinander, mehr war noch nicht drinnen.


2015 absolvierten zwei junge Musikerinnen, Alexandra Lindinger und Patricia Reiter, den Stabführerkurs und lernten uns das Marschieren. Am 15. August 2015 führten wir das erste Mal den Festzug zur Kirche an.

Bald darauf ist von einigen Musikerinnen und Musikern der Wunsch aufgekommen, einen Verein zu gründen. Der erste Anstoß dazu kam bei einer gemütlichen Feier von Andreas Meindlhumer, der sich vorstellen konnte, die Vereinsführung zu übernehmen. Dieses Versprechen wurde (mangels anderweitiger Schreibunterlagen) auf einer Serviette dokumentiert.

 Mit großem Engagement suchte er sich ein Vorstandsteam. Am 7.März 2016 wurde der Musikverein St. Thomas gegründet.

Einer der ersten Beschlüsse war die Anschaffung einer neuen Tracht, welche im Mai 2016 zum ersten Mal präsentiert wurde. Die Unterstützung von der Thominger Bevölkerung, der Gemeinde, der Pfarre und den ortsansässigen Vereinen war von Anfang an sehr groß.


Am 4.Dezember 2016 spielte der Musikverein St. Thomas das Gründungskonzert in der Pfarrkirche St. Thomas.

Unser Kapellmeister-Stv. Florian Lindinger hat für diesen besonderen Anlass die „Fanfare für ein Dorf“ komponiert.

Mittlerweile gehören die musikalische Umrahmung von kirchlichen und örtlichen Feierlichkeiten, Frühschoppen, Messgestaltungen, Beisetzungen, Musikfeste sowie ein jährliches Konzert zum Programm.

Das Repertoire hatte sich schon bald erweitert, so dass bei einem Frühschoppen nichts mehr zweimal gespielt werden muss.

Ein weiterer Meilenstein unserer Entwicklung war die erste Teilnahme an der Marschwertung beim Bezirksmusikfest Eferding.

Diese haben wir mit ausgezeichnetem Erfolg absolviert.

Im Laufe der Zeit ist der Musikverein auf 34 aktive Mitglieder angewachsen, 30 Musikerinnen und Musiker und 4 Marketenderinnen. Es ist schön, dass im Verein eine gute Gruppendynamik herrscht. Es haben sich Freundschaften entwickelt, die auch abseits der „Musi“ gepflegt werden. Das gemeinsame Feiern ist der „Thominger Musi“ besonders wichtig.

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